DLRG Cup 2012

Laut der Wetterprognose sollte unser Saisonhöhepunkt, der 16. Internationale DLRG Cup, dieses Jahr buchstäblich ins Wasser fallen. Dies tat er zum Glück nicht, vielleicht, weil wir mit Julis und Robert zwei Geburtstagskinder dabei hatten, die sich die Gewitterwolken wegwünschten, doch statt Regen gab es viel Wind und Temperaturen um die 16 Grad. Damit waren die Außentemperaturen sogar um ein Grad kälter als die Ostsee selber. Trotzdem fanden sich am 20. und 21. Juli über 400 Rettungssportlerinnen und Sportler aus 52 DLRG Gliederungen am Strand von Warnemünde ein, um an den Wettkämpfen teilzunehmen. Für Internationalität sorgten zudem Athletinnen und Athleten aus Australien, Belgien, Dänemark, Italien, Lettland, Niederlande, Schweden und der Schweiz, sodass neun verschiedene Nationen vertreten waren. Insbesondere für die Nationalmannschaften diente der First European Surf Cup der Standortbestimmung für die Weltmeisterschaften Rescue 2012, die im November in Australien stattfinden. Während die DLRG-Bundestrainerin Susanne Ehling die herausfordernden Wetterbedingungen in diesem Zusammenhang lobte, verlangte uns jene steife Brise um die Windstärke 6, welche die Wellen meterhoch auftürmte alles ab. Dass keiner von uns seinen Start zurückzog und sich jeder der Herausforderung stellte, spricht für den Kampfgeist unseres Teams. Erfolge waren unter diesen Umständen für uns Binnengewässersportler allerdings kaum zu erwarten. Immerhin konnten wir mit Jenny und Robert im Ski Race bzw. Run-Swim-Run auch zwei Einzelfinalisten stellen. Außerdem schafften es Jule, Jenny, Johanna und Maria mit großem Einsatz ins Finale bei der Oceanwoman Relay, blieben dann dort aber leider ohne Platzierung. In der Gesamtwertung belegten wir schließlich den 22. Platz, ein zufrieden stellendes Ergebnis. Und ein Erlebnis war der Cup dieses Jahr erneut allemal.

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