Winterarbeit

Während der Wintermonate, wenn kein Wachdienst auf den Stationen mehr ist, wird die Einsatztechnik repariert, gewartet und instandgesetzt. Neben den routinemäßigen Kontrollen an den Bootsrümpfen kommen weitere Sachen wie z.B. die Reparatur von defektem oder kaputtem Material und der alljährliche Motorenservice. Auch der Lack bekommt bei Einsätzen mal einen Kratzer, der im Winter entfernt wird. Unterwasser muss jedes Jahr eine neue Antifoulingschicht aufgebracht werden, damit keine Algen am Bootsrumpf wachsen. Alle paar Jahre kommt dann auch mal ein komplett neuer Anstrich oder Klebefolie für die Boote.

Ganz besonderes Augenmerk bei der Winterarbeit gilt dabei dem Pelikan 64. Da er über 55 Jahre alt und noch aus Stahl gefertigt ist, fallen im Winter bei diesem Boot besonders viele Arbeiten an. Der große Feind hier heißt: Rost. Dementsprechend darf aufgrund des feuchten Einsatzgebietes keine blanke Metalloberfläche bleiben und alles muss versiegelt werden.

Durchgeführt wird die Arbeit vorrangig vom bootstechnischen Personal, unterstützt von den Rettungsschwimmern. Technisches Interesse bietet natürlich große Vorteile aber hier kann jeder mit seinen Fähigkeiten helfen. Positiver Nebeneffekt: Handwerkliches Wissen wird hier spielerisch und fast schon nebenbei vermittelt, sodass jeder am Ende auch hier noch etwas gelernt hat.