Projekt Boote 2030

Motorrettungsboote kosten Geld! Ertrinken kostet das Leben!
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Kurze Projektbeschreibung
Ein starkes Team von gestern
Die Boote Seddin I und Adler 65 ("Poseidon") wurden ursprünglich für die Wasserrettung des Deutschen Roten Kreuzes der DDR entwickelt und als abgestimmtes Einsatzduo konzipiert. Das schnellere und leichtere Boot "Adler 65" wurde vorrangig zur schnellen Personenrettung bei gekenterten Segelbooten eingesetzt. Die 10 Meter lange "Seddin II" übernahm dabei technische Hilfeleistungen auf dem Wasser.
Dieses Tandem-Konzept hat sich über Jahrzehnte bewährt - doch die Anforderungen im Wasserrettungsdienst haben sich gewandelt. Die Zahl der Sportbootunfälle nimmt ab, während medizinische Notfälle und Badeunfälle heute im Vordergrund stehen. Damit hat sich auch der Anspruch an Technik und Taktik verändert.
Die Instandhaltung der beiden Boote ist aufwendig und kostenintensiv. Der GFK-Rumpf des Adler 65 ist stellenweise durchweicht, bei der Seddin lI muss regelmäßig Rost entfernt und der Stahlrumpf neu in Stand gesetzt werden. Jährlich entstehen so über 10.000 Euro an Material- und Werkstattkosten.
Möglich bleibt der Erhalt beider Boote nur durch das Engagement vieler Ehrenamtlicher, die im Winter in unserer Werft schleifen, schweißen und lackieren. Ohne diesen Einsatz wäre der Betrieb der Boote längst unmöglich - wirtschaftlich ist das Projekt schon lange nicht mehr tragfahig.





